| Forschungsprojekte | |||||||||||||||
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Diese Seite befindet sich in einer stetigen Entwicklung. Denn neben den bereits abgeschlossenen Forschungsprojekten werden wir einen vollständigen Überblick über die im Moment anstehenden Dissertationen, Diplomarbeiten und Studienprojekte liefern. Dazu gehört eine Darstellung erster Ergebnisse - soweit sie vorhanden sind, eine Zusammenfassung selbiger und die Angabe des Forschungszeitraums. Ausserdem findet Ihr am Ende der Projetkvorstellungen die e-mail-Adresse der Forscher. Wir möchten gerne einen Austausch anregen. Wann immer Fragen auftauchen, Ihr also Anregungen oder Kommentare bzgl. der Arbeit habt, wendet euch bitte an die Autoren. |
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| Dissertationen | |||||||||||||||
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Krüger, K.(2002 bis 2005). 3D Anzeigen und Bedienung für's Fahrzeug. Biester, L.(2003 bis 2006). Kooperative Automatisierung im Kraftfahrzeug. Kindsmüller, M.C. (2002 bis 2005). PIC4SAT - Towards a Theory of Trend Literacy: Segmentation, Categorization and Prediction of Trends in Process Control Systems Schilling, T. (2004 bis 2006). Mentale Repräsentationen der Benutzer eines Telematiksystems |
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| Diplomarbeiten | |||||||||||||||
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Sauer, J.(2004). Vergleichende Untersuchung adaptiver und nicht-adaptiver Navigationsassistenz im Kraftfahrzeug: Auswirkungen auf Fahrerbeanspruchung, Fahrverhalten,
Effektivität und Akzeptanz durch den Nutzer
Brümmer, S.(2004). Wissensvermittlung mit Topic Maps. Eine Untersuchung zur Einführung und Lernwirksamkeit formaler semantischer Relationen Cechini, J. (2004). Vergleich zweier Verfahren zur Ermittlung von Kundenanforderungen an ein Kfz: mobile c-base vs. Interview Drimál, J.(2004). Eine qualitative Vergleichsstudie der Markenwahrnehmung ost- und westdeutscher Konsumenten am Beispiel der Automobilmarke VW Dölle, M. (2004). Eyetrackingmaßnahme zur Vorhersage der Usability von Websites Fricke, N. (2004). Untersuchung zur Gestaltung adaptiver Assistenz Graf, N. (2004). Evaluation des Meta-Assistenzsystems GUIDEAS Kain, S. (2004). Ein experimenteller Methodenvergleich zur Erfassung der Aufmerksamkeitsbindenden Elemente auf Homepages. Loeffler, J.(2004). AttrakDiff: Empirische Validierung der Pragmatischen Qualität anhand von Verhaltensdaten und Zusammenhang von Joy of Use mit Produkt-Involvement Meinel, J.(2004). Entwicklung einer Bewertungsmethodik für Fahrerinformationssysteme unter Berücksichtigung der Fahrerablenkung Samochowiec, K.(2004). Einfluss ästhetischer Merkmale einer Webseite auf deren Attraktivitätsbeurteilung Sawert, S.(2004). Konzeption eines Evaluationsinstrumentes für Trainerausbildungen Senpiel, M.(2004). Mentale Modelle zum Wohnzimmer der Zukunft - Ein Vergleich von verschiedenen User Interfaces mit Hilfe der "Wizard of Oz"-Technik. Weinrich, R.(2003). Text- und Bildeinflüsse beim Vergleich von neutralen und emotional gestalteten Webseiten |
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| Studienprojekte | |||||||||||||||
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Feldmann, B. & Rychlewski, K.(2004). Ein Beitrag zum Forschungsprojekt ATEO Gramß, D. & Butenhof, S.(2004). Einfluss von Objektgröße und Erscheinungszeit auf Entdeckungszeit und Entdeckungsrate bei der Signaldetektion als Zweitaufgabe Gunkel, M. & Meinel, J.(2003). Adaptive und Adaptierbare Assistenz bei der Auswahl von Spielfilmen Ganschow, E. & Graß, C.(2003). Involvement bei der Betrachtung von Webseiten - Eine Untersuchung zu Aufmerksamkeitsprozessen |
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Dissertation: "3D Anzeigen und Bedienung für's Fahrzeug" |
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Forscher: Krüger, K. Zusammenfassung: Seit einigen Jahren werden autostereoskopische 3D Displays (ASD) entwickelt, deren Qualität sich stetig verbessert. ASD's machen die Darstellung von "echten" 3D Anzeigen im Fahrzeug möglich, weil keine zusätzliche Brille für die Entstehung des stereoskopischen 3D Eindruckes notwendig ist. Da die ergonomischen Anforderungen an Anzeigen und Bedienung im Fahrzeug wegen der gleichzeitigen Ausführung der Fahraufgabe sehr streng sind, ist eine Evaluation des Nutzens und der Ablenkungswirkung erforderlich, bevor diese im Fahrzeug eingesetzt werden. Ziel der Doktorarbeit ist es herauszufinden, für welche typischen Aufgaben des Fahrers eine 3D Anzeige und Bedienung nützlicher, weniger ablenkend und attraktiver ist als eine vergleichbare 2D Anzeige. Mit 3D Anzeigen sind hier sowohl "echte" stereoskopische 3D Anzeigen, als auch perspektivische 3D Anzeigen gemeint, die durch die Verwendung monokularer Tiefenkriterien zustande kommen. Typische Aufgaben des Fahrers können zum Beispiel das Ablesen einer Navigationsanzeige, die Auswahl von Menüpunkten auf einem Multifunktionsdisplay oder die Sitzeinstellung sein. Die Auswahl der zu untersuchenden Aufgaben erfolgt anhand der in der Literatur auffindbaren Hinweise auf Vorteile von 3D Anzeigen. Um die Fragestellung der Doktorarbeit untersuchen zu können, mussten und müssen einfache Prototypen von 3D Anzeigen generiert werden, mit denen die Evaluationen durchgeführt werden. Für die Entwicklung der Prototypen wurden Gestaltungshinweise aus der Literatur und aus zwei begleitenden Grundlagenuntersuchungen entnommen. In der ersten Untersuchung konnte festgestellt werden, dass stereoskopische Anzeigen nicht zu einem schnelleren und fehlerfreieren Tiefeneindruck führen als perspektivische 3D Anzeigen. Es reichen einfache monokulare Tiefenkriterien wie relative Höhe, relative Größe, perspektivische Linien, Verdeckung und Textur, um einen zuverlässigen Tiefeneindruck ohne viel "visual clutter" zu erzeugen (siehe Abbildung 1 und 2). Derzeitige ASD's reichen in ihrer Qualität des Tiefeneindruckes noch nicht an eine 3D Anzeige mit Shutterbrille heran. In einer zweiten Untersuchung wurden optimale perspektivische Parameter (Höhen- und Azimutwinkel) für die Anzeige der Fahrzeugumgebung bei Assistenzsystemen wie z.B. der Navigation, des Abstandsregeltempomaten oder der Einparkhilfe extrahiert. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die Prototypen der 3D Anzeigen und Bedienung mit herkömmlichen 2D Lösungen hinsichtlich der oben genannten Bewertungskriterien verglichen. Erste Ergebnisse: ![]() Dauer: 2002 - 2005 Kontakt: e-mail: karen.k.krueger@daimlerchrysler.com Tel.: 0711-17-56573 top |
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Dissertation: "Kooperative Automatisierung im Kraftfahrzeug" |
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Forscher: Biester, L. Zusammenfassung: Die Mensch-Maschine Interaktion im Kraftfahrzeug steht an einem Scheideweg. In den nächsten zwei Jahrzehnten werden Produkte ins Automobil integriert, die das Zusammenarbeiten zwischen Mensch und Maschine fundamental ändern werden. Die Automatisierungen wie semi-autonomes Fahren, Rundumsicht oder Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation sind technisch weit entwickelt und eine Markteinführung absehbar, so dass mit Blick auf den Fahrer, die Überlegungen wie die Interaktionen gestaltet werden sollen, immer wichtiger werden. Diese Dissertation beschäftigt sich systematisch mit dem Konzept der Kooperation in der Mensch-Maschine Interaktion. Es wird eine Potentialabschätzung des Ansatzes der Kooperation vorgenommen und die qualitativen Unterschiede zu bisherigen Ansätzen herausgearbeitet. Hierbei steht im Mittelpunkt des Interesses, wie Fahrer auf solche neuen Technologien reagieren werden und damit die viel diskutierte Frage wie die optimale Funktionsverteilung zwischen Mensch und Fahrzeug aussehen soll. Um die Idee der Kooperation weiterverfolgen zu können, muss man sich zunächst dezidiert mit den Struktur- und Prozessmerkmalen dieser Interaktionsform auseinander setzen, um dann über Beschreibungsmerkmale zur den Indikatoren für den Gewinn durch Kooperation eine Entscheidung der Auslegung der Austauschprozesse zwischen Mensch und Maschine treffen zu können. Dauer: 2003 - voraussichtlich 2005 Kontakt: e-mail: lars.biester@de.bosch.com top |
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Dissertation: "PIC4SAT - Towards a Theory of Trend Literacy: Segmentation, Categorization and Prediction of Trends in Process Control Systems" |
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Forscher: Kindsmüller, M.C. Zusammenfassung: Kurven- oder Trenddarstellungen des Prozessleitsystems -kartesische Koordinatendarstellungen mit einer Zeitdimension auf der Abszisse und ein oder mehreren Mess- oder Stellgrößen auf der Ordinate - sind, wie Tätigkeitsanalysen und Expertenaussagen belegen, ein zentrales Hilfsmittel der Operateure, um eine Vorstellung über die Prozesse in der technischen Anlage aufzubauen und fortzuschreiben. Trend literacy bezeichnet die Fähigkeit diese Kurvenbilder situationsadäquat (im Sinne einer situation awareness nach Endsley 1995) zu analysieren, interpretieren und fortzuschreiben. Aktuelle Arbeiten zur maschinellen Interpretation von Trenddarstellungen (vgl. Kivikunnas 2000) geben vor, sich bei der Modellierung an menschlichen Wahrnehmungs- und Interpretationsfähigkeiten zu orientieren, nehmen jedoch weder auf psychologische Theoriebildung noch auf psychologische Empirie Bezug. So vernachlässigen bestehende Modellierungsansätze im process engineering bislang den Einfluss von Modellwissen auf die trend literacy. Demgegenüber haben die vorliegenden psychologische Arbeiten (vgl. Shah & Hoeffner 2002) zumeist die Interpretation von Graphen, die abstrakte Sachverhalte repräsentieren (Abszisse nominal- oder ordinalskaliert), beispielsweise Graphiken in wissenschaftlichen Veröffentlichungen, zum Gegenstand. Des Weiteren ignoriert die kognitionspsychologische Forschung zur graph comprehension bislang den dynamischen Charakter der Trenddarstellungen in Leitwarten. In einer Serie von drei experimentellen Untersuchungen und einer Feldstudie werden Belege gesucht, inwieweit sich zu bestehenden technologiegetriebenen Modellierungsansätzen, wie z.B. dem Adaptive-Trend-Identification-Model (Vedam & Venkatasubramanian 1997) Entsprechungen im menschlichen perzeptiven bzw. kognitiven Apparat finden lassen. In den Laborexperimenten werden Studierende der Hauptstudiumslehrveranstaltung "Prozess- & Anlagentechnik" der TU Berlin mit Hilfe einer webbasierten Versuchssteuerung auf Grundlage des MoJavEE-Frameworks untersucht. Dazu wird der Einfluss von Vorwissen, operationalisiert über ein Training von strukturellem und dynamischem Anlagenwissen, im Sinne der Induktion eines Mentalen Modells (in der Tradition von Genter & Stevens 1983), auf die Segmentierung, Kategorisierung und Prädiktion von Trendverläufen untersucht. Die explorative Felderhebung hatte die Erfassung der Gesamtvariabilität der Trendinterpretationsleistung bei Operateuren verschiedener Anlagen zum Thema. Dazu werden 24 Wartenfahrer dreier großer Unternehmen der chemischen Grundstoffproduktion (Henkel/Cognis, Degussa, Bayernoil) an insgesamt sechs Standorte untersucht. Ziel war die Bewertung der Allgemeingültigkeit des so genannten Trendlet-Ansatzes (Prototypenanalyse auf Abschnittsebene), sowie die Abschätzung der konzept- bzw. datengetriebenen Anteile an der Trendinterpretationsleistung zum Thema. In den bislang durchgeführten experimentellen Untersuchungen konnten Hinweise gefunden werden, inwieweit sich zu den bestehenden technologiegetriebenen Modellierungsansätzen Entsprechungen im menschlichen Informationsverarbeitungssystem finden lassen und an welchen Stellen diese Ansätze modifiziert werden müssen. So konnte in einer Serie von drei Experimenten zur Segmentierung, Klassifizierung und Prädiktion von Kurvenverläufen über konkurrierende Methoden starke top-down-Einflüsse nachgewiesen werden. Weiterhin fanden sich Belege, dass die Modellinduktion nicht nur höhere kognitive Prozesse, wie die Klassifikation von Trendsegmenten, beeinflusst, sondern bereits Auswirkungen auf eher wahrnehmungsnahe Prozesse hat. So wird beispielsweise die Genauigkeit der Segmentierung erhöht.
Dauer: Okt. 2000 - Okt. 2004 Kontakt: e-mail: mck@zmms.tu-berlin.de www: http://www.zmms.tu-berlin.de/~mck/ top |
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Dissertation: "Mentale Repräsentationen der Benutzer eines Telematiksystems" |
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Forscher: Schilling, S. Fahrinformationssysteme in modernen Fahrzeugen zeichnen sich
aus durch einen großen Funktionsumfang und eine komplexe Menüstruktur. Für die
erfolgreiche Bedienung eines solchen Systems ist es wichtig, dass Benutzer
Bedienabläufe und Funktionsweisen im System "wieder finden", welche sie auf
Grund ihrer Vorerfahrung mit ähnlichen Systemen erwarten.
Kontakt: |
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Diplomarbeit: "Vergleichende Untersuchung adaptiver und nicht-adaptiver Navigationsassistenz im Kraftfahrzeug: Auswirkungen auf Fahrerbeanspruchung, Fahrverhalten, Effektivität und Akzeptanz durch den Nutzer" |
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Forscher: Sauer, J. Zusammenfassung: 1. Fragestellung Navigationssysteme im Kraftfahrzeug können einen Beitrag zur Erhöhung der aktiven Verkehrssicherheit leisten, indem sie den Fahrer durch Informationsübermittlung über die zu fahrende Strecke von der hochkomplexen Navigationsaufgabe entlasten. Die Zielführung erfolgt bei derzeit auf dem Markt erhältlichen Navigationssystemen sowohl durch eine akustische als auch visuelle Ausgabe der Navigationshinweise. Hierbei erweist sich die visuelle Darbietung als problematisch, da dadurch zum einen Ablenkungseffekte vor allem auf der Ebene der Wahrnehmung provoziert werden. Zum anderen stellt sie eine Zusatzbelastung dar, welche als Mitursache für das Entstehen eines gefährlich hohen Beanspruchungsniveaus angesehen werden kann, wenn der Fahrer durch die Fahraufgabe bereits stark beansprucht ist. Erreicht die gemeinsame mentale Beanspruchung durch die Fahraufgabe und die Aufgabe des Ablesens des Displays ein Beanspruchungsniveau, welches durch eine höhere Aufmerksamkeit des Fahrers nicht mehr ausgeglichen werden kann, sind Fahrleistungsverschlechterungen die Folge. Aufgrund dieser Problematik wurde im Rahmen des Forschungsprojektes EMBASSI ein prototypisches Navigationssystem entwickelt, welches sich hinsichtlich der Ausgabemodalitäten der Routeninformation adaptiv verhält. Ausgehend von Informationen über die Fahrsituation werden Rückschlüsse auf den Beanspruchungsgrad des Fahrers gezogen, welcher bei der Wahl der Ausgabemodalität berücksichtigt wird. Ist ein Fahrer durch die Fahrsituation stark beansprucht, wird auf die visuelle Darbietung der Wegleitinformation verzichtet, um den Fahrer nicht zusätzlich zu belasten und eine Überbeanspruchung zu verhindern. In diesem Fall wird zur Informationsübermittlung lediglich der wenig belastete auditive Kanal genutzt. Ist ein Fahrer durch die Fahraufgabe wenig beansprucht, wird die visuelle Darbietung zugelassen. Die Ausgabe der Information erfolgt in diesem Fall multimodal sowohl akustisch als auch visuell. In der vorliegenden Untersuchung wurde das vorstehend beschriebene adaptive Navigationssystem mit zwei nicht-adaptiven Systemvarianten hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Fahrerbeanspruchung, das Fahrverhalten, die Effektivität des Systems und die Akzeptanz durch den Nutzer verglichen. Die beiden nicht-adaptiven Realisierungsformen berücksichtigten den Beanspruchungsgrad des Fahrers nicht und boten die Routeninformation immer in der gleichen Art und Weise dar. Sie bestanden zum einen in der ausschließlich akustischen, zum anderen in der durchgängig multimodalen (visuell und akustisch) Informationsübermittlung. Bei der vergleichenden Betrachtung interessierte vor allem, ob das adaptive System Verbesserungen im Vergleich mit dem multimodalen System, welches als Standardversion an auf dem Markt erhältlichen Systemen angesehen werden kann, bewirkt. Erwartet wurde eine Verringerung der Fahrerbeanspruchung und daraus folgend ein verbessertes Fahrverhalten durch die adaptive Systemgestaltung. Die Effektivität und die Akzeptanz dieses Systems sollten im Vergleich mit dem multimodalen System verringert sein. 2. Untersuchungsmethode Zur Untersuchung der Fragestellung wurde ein Experiment an einem Fahrsimulator durchgeführt. Der Untersuchung lag ein zweifaktorieller 3 x 2 - Versuchsplan mit Messwiederholung für einen Faktor zugrunde. Die Systemvariante des Navigationssystems stellte hierbei den Gruppierungsfaktor dar, aufgrund dessen Abstufung drei Versuchsgruppen untersucht wurden. Jede Versuchsgruppe testete somit jeweils eine Systemvariante. Alle Versuchsteilnehmer durchlebten während der Testfahrten wiederholt unterschiedlich belastende Situationen mit dem Ziel, unterschiedliche Grade an Beanspruchung auf Seiten der Versuchsteilnehmer zu generieren. Die Fahrerbeanspruchung resp. die Beanspruchung erzeugende Situation ist somit der Messwiederholungsfaktor, welcher zweifach gestuft war: Eine geringe Fahrgeschwindigkeit und gute Sicht während der Fahrt sollten eine relativ geringe, eine hohe Fahrgeschwindigkeit kombiniert mit dem Vorliegen von Nebel während der Fahrt sollten eine vergleichsweise hohe Fahrerbeanspruchung bewirken. Die insgesamt 30 Versuchsteilnehmer absolvierten jeweils vier Teilstrecken auf dem simulierten Straßennetz der Stadt Hildesheim mit einer Gesamtlänge von ca. 28 km und insgesamt 31 zu tätigenden Abbiegemanövern. Um Aussagen über die Fahrerbeanspruchung treffen zu können, wurde während der Fahrt eine visuelle Nebenaufgabe dargeboten und die fehlerhaften Reaktionen darauf sowie die Reaktionszeiten der Versuchsteilnehmer erfasst. Das Fahrverhalten wurde über die Variabilität der Spurhaltung und fehlerhafte Blinkmanöver während der Fahrt operationalisiert. Als Indikator für die Effektivität wurden Navigationsfehler registriert. Des Weiteren wurden die Versuchsteilnehmer gebeten, einen Fragebogen zur Systemakzeptanz zu bearbeiten. Zusätzlich wurde neben den genannten Variablen das Ausmaß der visuellen Ablenkung des Fahrers durch die jeweilige Systemvariante über die Registrierung der Blickhäufigkeiten sowie die Länge der einzelnen Blicke der Versuchsteilnehmer zum Navigationsdisplay erhoben. 3. Ergebnisse und Diskussion Es konnte gezeigt werden, dass die Ablenkung des Fahrerblicks vom Verkehrsgeschehen durch eine adaptive Systemgestaltung im Vergleich mit der Standardversion des Navigationssystems eingeschränkt wird. Entgegen den Erwartungen konnte in der vorliegenden Untersuchung jedoch keine Verringerung der Fahrerbeanspruchung und Verbesserung der Fahrleistung durch eine adaptive Systemgestaltung im Vergleich mit dem multimodalen System nachgewiesen werden. Jedoch war der Versuchsaufbau durch erhebliche methodische Probleme gekennzeichnet, die zu Lasten der internen Validität der Untersuchung gingen. So bestand ein großes Problem der durchgeführten Untersuchung in der Schwierigkeit des Befahrens des simulierten Fahrparcours. Vor allem das bei einer Untersuchung von Navigationssystemen essentielle Abbiegen gestaltete sich als diffizil und erforderte eine große Anstrengung auf Seiten der Versuchsteilnehmer. Darüber hinaus war die Umsetzung der Situationsvariation erschwert: Die in der Instruktion von den Versuchsteilnehmern geforderten unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten konnten oft nicht realisiert werden, da die Tachometeranzeige des Fahrsimulators und die wahrgenommene Fahrgeschwindigkeit in der Simulation häufig nicht übereinstimmten. Beide angesprochenen Aspekte führten zu einer nicht zu unterschätzenden Beanspruchung auf Seiten der Versuchsteilnehmer, welche auch in deren qualitativen Äußerungen geschildert wurde. Insofern ist es denkbar, dass möglicherweise existente Unterschiede in den durch die visuelle Ausgabe und die verschiedenen Systemvarianten hervorgerufenen Graden an Fahrerbeanspruchung durch die beanspruchende Wirkung der Simulation überdeckt waren, welche auf die Versuchsteilnehmer in allen drei Versuchsgruppen in gleicher Weise wirkte und sich dadurch auch keine Unterschiede im Fahrverhalten finden ließen. Aufgrund der eingeschränkten internen Validität der Untersuchung lassen sich aus den Ergebnissen zur Fahrerbeanspruchung und zum Fahrverhalten keine verbindlichen Schlussfolgerungen für die Systemgestaltung ableiten. Nachweisbar war eine gesteigerte Effektivität des Systems durch eine multimodale im Vergleich mit einer rein akustischen Informationsdarbietung. Darüber hinaus zeigte sich eine geringere Akzeptanz des adaptiven Navigationssystems im Vergleich mit der Standardversion mit multimodaler Informationsdarbietung. Die beiden letztgenannten Befunde sprechen gegen die Gestaltung eines adaptiven Navigationssystems. Inwieweit sich diesen Sachverhalt übertreffende Argumente für das Konzept der Adaptivität im hier diskutierten Kontext in Form einer dadurch verringerten Fahrerbeanspruchung und verbesserten Fahrleistung finden lassen, sollte in künftigen Untersuchungen mit einem verbesserten Versuchsaufbau wiederholt geprüft werden. Dauer: Apr.2003-Dez.2004 Kontakt: e-mail: juliane_sauer@gmx.de top |
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Diplomarbeit: "Wissensvermittlung mit Topic Maps. Eine Untersuchung zur Einführung und Lernwirksamkeit formaler semantischer Relationen" |
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Brümmer,S. Zusammenfassung: Topic Maps werden als Technologie zur Wissensmodellierung in vielfältigen betriebswirtschaftlichen Wissensmanagementkontexten eingesetzt. Als universelles Werkzeug zur Datenhaltung werden sie ebenfalls für den Einsatz in E-Learning-Umgebungen diskutiert, darüber hinaus sind Anwendungen im Bereich des persönlichen/individuellen Wissensmanagements denkbar. Mit Topic Maps lassen sich Begriffsnetzwerke modellieren, die recht ähnlich zu den in der Psychologie bekannten semantischen Netzwerken sind. Anders als der Name suggeriert, handelt es sich jedoch nicht um eine grafisch orientierte Mapping-Technik wie z. B. das Concept Mapping oder Mind Mapping. Topic Maps sind in erster Linie ein Datenmodell, mit dem Netzwerke von Begriffsbeziehungen als formale mathematische Strukturen implementiert werden. Diese Strukturen sind maschineninterpretierbar (z. B. durch Software-Agenten) und ermöglichen somit "intelligente" Suchanfragen und Filter. Topic Maps speichern dabei keine Informationen als solche, sondern bilden eine Metadatenschicht, von der aus sie auf die Informationsressourcen (z. B. Textdokumente, Websites) lediglich referenzieren. Ein ähnlicher Ansatz wird auch mit dem von Tim Berners-Lee vorgeschlagenen Semantic Web verfolgt, und in der Tat werden Topic Maps als eine komplementäre Technik diskutiert. Die vorliegende Untersuchung geht von einer Anwendung dieser Technologie durch Nutzer ohne Kenntnisse im Knowledge Engineering (KE) aus. So sind Szenarien denkbar, in denen Topic Maps von KE-Novizen sowohl selbst erstellt als auch im Austausch mit anderen Nutzern "gelesen" und interpretiert werden müssen. Da gegebene Software jedoch eindeutig auf KE-Experten abzielt, ist hier aus der Sicht des Usability Engineerings ein sogenanntes frühes Entwicklungsstadium gegeben, in dem zielgruppengerechte Benutzungsschnittstellen noch zu konzipieren sind. Als wichtiger Teilaspekt soll die Bildung von Relationen zwischen Topics im Mittelpunkt stehen. Diese unterscheiden sich in ihrer "Anatomie" von Verknüpfungen anderer bekannter Techniken, wie z. B. den Links in Hypertexten oder den Relationen grafischer Begriffsnetzwerke. Relationen in Topic Maps sind zunächst komplexer, bieten jedoch auch einen höheren Nutzwert. Auf der Grundlage von Befunden aus der Hypertextforschung sowie Studien zum Einsatz des Concept Mapping soll KE-Novizen das Konzept Topic-Map-Relationen zunächst nahegebracht werden. Anschließend sollen verschiedene Umsetzungen von Topic-Map-Relationen auf ihre Wirksamkeit bei der Wissensvermittlung hin untersucht werden. Es kommen sowohl explorative als auch experimentelle Methoden zum Einsatz. Dauer: Dez 2003 - Jul 2004 Kontakt: e-mail: sascha.bruemmer at devatar.de top |
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Diplomarbeit: "Vergleich zweier Verfahren zur Ermittlung von Kundenanforderungen an ein Kfz: mobile c-base vs. Interview" |
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Forscher: Cechini,J. Zusammenfassung: Bei DaimlerChrysler Forschung wird seit zwei Jahren die Methode "mobile c-base" angewandt, die der Ermittlung von Kundenanforderungen während der Fahrt dient. Dabei wird ein System in der Fahrerkabine installiert, mit dem der Fahrer jederzeit per Knopfdruck eine Verbindung zum Callcenter von DaimlerChrysler herstellen kann, um seine Probleme und Verbesserungsvorschläge zu äußern. Dieses System möchte ich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit einem Interview vergleichen. Eine Stichprobe von 24 E-Klasse-Fahrern soll mit Hilfe von "mobile c-base" und eine andere Stichprobe von ebenfalls 24 E-Klasse-Fahrern mit Hilfe eines Interviews Aussagen zu Problemen und Wünschen machen. Die Hypothese ist, dass mit "mobile c-base" aufgrund der Kontextnähe und der unmittelbaren Möglichkeit, seine Vorschläge zu äußern, weniger mit Vergessenseffekten, und demnach mit einer höheren Anzahl von Aussagen zu rechnen ist. Eine zweite Hypothese ist, dass die Aussagen bei "mobile c-base" konkreter sind als im Interview, da im Interview aufgrund der Kontextferne eher mehrere Probleme oder Wünsche zu einem Gesamturteil aggregiert werden. Um das zu prüfen, sollen die Aussagen nach "global" und "konkret" kategorisiert werden.Die dritte Hypothese ist, dass die Aussagen im Interview als wichtiger (höherer Schweregrad) eingeschätzt werden, da bei einem längeren Behaltensintervall vor allem bedeutsamere Ereignisse erinnert werden. Dazu sollen die Probanden ihre Aussagen nach Wichtigkeit priorisieren. Dauer: Mai 2003 - Dez. 2004 Kontakt: e-mail: kato99@web.de top |
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Diplomarbeit: "Eine qualitative Vergleichsstudie der Markenwahrnehmung ost- und westdeutscher Konsumenten am Beispiel der Automobilmarke VW" |
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Forscher: Drimál, J. Zusammenfassung: Die Bedeutung von Marken hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Neben ihrer Funktion als Qualitätsgaranten dienen sie heute zunehmend zur Darstellung nach außen, der Selbstinszenierung, dem Ausdruck von Wertorientierungen, der Reduktion von Stress bei Kaufentscheidungen und der Inszenierung des Alltags, sie erfüllen zudem eine Erlebnisfunktion. Diese Funktionen können Marken nur erfüllen, wenn mit ihnen konkrete Inhalte verbunden werden, die über das Image hinausgehen. Diese werden in einem (lebens-) langen Interaktionsprozess erlernt. Zusätzlich wird im Rahmen der Konsumsozialisation das Markenbewusstsein gebildet, welches Voraussetzung für die Instrumentalisierung von Marken ist. Ostdeutsche Verbraucher haben diese Bedeutung aufgrund ihrer fehlenden Erfahrung mit Marken nicht gelernt und auch die konkreten Inhalte der Markensubstanz unterscheiden sich von westdeutschen Verbrauchern. Diese Hypothese wird in der Diplomarbeit mithilfe einer qualitativen Vergleichsstudie untersucht. Es wurde postuliert, dass die funktionalen Inhalte (z.B. Qualität und Kosten) ähnlich sein müssten, dagegen sollten sich die emotionalen Inhalte (Symbolwelten, Wertebereiche, Erlebnisbereiche und Erinnerungen) unterscheiden. Da angenommen wird, dass die Markeninhalte in nonverbaler Form gespeichert sind und nur mithilfe tiefenpsychologischer Methoden erfassbar sind, wurde ein entsprechendes Instrument entwickelt. Ein Bildersatz diente dem Aufruf der mit der Marke verknüpften Assoziationen, welche anschließend ausführlich exploriert wurden. Bei zehn west- und zehn ostdeutschen Probanden wurde die Markensubstanz der Automobilmarke VW erfasst und vergleichend gegenübergestellt. Die Auswertung orientierte sich an der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen sich vor allem beim qualitativen Vergleich der Markensubstanz bei west- und ostdeutschen Probanden. Diese lässt sich hier nicht kurzgefasst darstellen. Deshalb sollen nur die Unterschiede in den Häufigkeiten der Nennungen der einzelnen Kategorien präsentiert werden, Tendenzen sind auch dabei bereits erkennbar. | |||||||||||||||
Kategorie: Funktionalitäten![]() |
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Kategorie: Symbolwelten/Analogien ![]() |
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Kategorie: Wertebereiche ![]() |
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Kategorie: Erlebnisbereiche / Erinnerungen / Gefühle | |||||||||||||||
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Dauer: Sept. 2003 - Feb. 2004 Kontakt: e-mail: judit2@web.de top |
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Diplomarbeit: "Eyetrackingmaßnahme zur Vorhersage der Usability von Websites " |
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Forscher: Dölle, M. Zusammenfassung: Die Blickbewegungsmessung stellt in der Wirkungsforschung von Werbung schon seit längerer Zeit eine wichtige Methode dar. Bei der Evaluation von Software und Websites wird sie zunehmend verwandt, denn sie ermöglicht dem Forscher Einsicht in die unverfälschte Wahrnehmung des Nutzers beim Umgang mit diesen. Es stellt sich die Frage, wie brauchbar die so gewonnenen Informationen sein können und welche Vorhersagen mittels Blickbewegungsparametern in Bezug auf die Usability möglich sind. In der geplanten Studie sollen dafür mehrere Websites miteinander verglichen werden, die sich in bestimmten Kriterien des Layouts und der Gestaltung voneinander unterscheiden, deren Navigationsstruktur auf der Startseite (Homepage) und den Unterseiten aber möglichst ähnlich sein sollen. Angenommen wird, dass Parameter des auf der Startseite erfassten Blickverhaltens als Indikatoren für die spätere Interaktion auf der gesamten Website und dem Usability-Urteil der Nutzer dienen kann. Es geht hier also nicht um die kontinuierliche Erfassung des Blickverhaltens der Nutzer während des gesamten Umgangs mit den Websites, sondern lediglich um die Erfassung des Blickverhaltens in der Explorationsphase auf der Startseite zur Vorhersage des Interaktionsverhaltens. Zur Beurteilung der Usability werden Performanzdaten für verschiedene Aufgaben mit den Websites per Logfile aufgezeichnet. Die subjektiven Urteile werden mit Fragebögen erhoben, welche nicht nur aufgabenbezogen sind, sondern auch Ratings zum generellen Eindruck der Websites bezüglich Faktoren wie ästhetischer Gestaltung beinhalten. Dauer: Jun. 2004 - Dez 2004 Kontakt: e-mail: markus.doelle@cms.hu-berlin.de top |
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Diplomarbeit: "Untersuchung zur Gestaltung adaptiver Assistenz" |
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Forscher: Fricke, N. Zusammenfassung: Bei der Bedienung komplexer Technik ist oftmals eine Aufmerksamkeitsteilung zwischen mehreren Aufgaben erforderlich. Probleme entstehen dann, wenn die Bewältigung der Hauptaufgabe mit einer oder mehreren Nebenaufgaben interferiert. Zur Lösung dieses Problems bieten sich Assistenzsysteme an, wobei unterschiedliche Assistenzformen denkbar sind, die sich an der konkreten Aufgabe zu orientieren haben und sich nicht zuletzt deshalb in Art und Umfang unterscheiden. Meine Diplomarbeit ist Bestandteil aktueller Forschungen der Firma DUBROWSKY & PARTNER. Sie befasst sich mit der Frage, ob eine adaptive Informationsdarbietung (verschiedenen Modalitäten) im Kontext der Nebenaufgabe zu einer Störung oder Verbesserung der Leistung in der Hauptaufgabe führt. Grundlage hierzu ist die These, dass die Nutzung mehrerer Sinneskanäle zur Aufgabenbearbeitung prinzipiell hilfreich sein sollte, dies jedoch in kritischen Situationen störend bzw. ablenkend ist. Nicht minder interessiert, wie eine systemseitige Anpassung von Ausgabekanälen von Nutzern wahrgenommen und akzeptiert wird. Operationalisiert wurde die Fragestellung als Experiment; in diesem wurde eine computersimulierte Fahraufgabe mit gleichzeitig zu bearbeitender Nebenaufgabe, die als Wahlreaktion ausgelegt wurde, dargeboten. Dauer: Mai. 2004 - Dez 2004 Kontakt: e-mail: Nicola.Fricke@lycos.de top |
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Diplomarbeit: "Evaluation des Meta-Assistenzsystems GUIDEAS" |
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Forscher: Graf, N. Zusammenfassung: GUIDEAS1 ist ein webbasiertes Expertensystem, welches Designer und Entwickler bei der Konzeption und Gestaltung von Assistenzsystemen unterstützt. Dieses Softwaretool wurde im Rahmen des Projektes EMBASSI2 (gefördert vom bmb+f (Fkz. 01IL904I)) von Wandke und Mitarbeitern3 (Institut für Psychologie, Humboldt-Universität zu Berlin) entwickelt. GUIDEAS bietet im wesentlichen zwei Wege der Unterstützung an. Zum einen liefert es auf Grundlage zu spezifizierender Parameter in der Anforderungsanalyse (Personen-, Situations-, Aufgabenmerkmale) einen Gestaltungsvorschlag für zu entwickelnde Assistenzfunktionen. Zum zweiten stellt es umfangreiches methodisches Wissen zu Anforderungsanalysen und Evaluationen zur Verfügung. In der hier vorgestellten Arbeit wurde im Rahmen einer Evaluation von GUIDEAS die Frage nach der Wirksamkeit des Moduls Anforderungsanalyse-Assistenzvorschlag gestellt. Dazu haben wir Entwickler gebeten, ein Abstand-Halte-System zu entwerfen, welches den Fahrer eines Kfz bei der Einhaltung eines Sicherheitsabstandes unterstützt. Die Experimentalgruppe sollte zur Bearbeitung dieser Aufgabe GUIDEAS benutzen, der Kontrollgruppe stand lediglich das WWW als Informationsquelle zur Verfügung. Die Lösungsgüte der Versuchspersonen wurde anhand einer Referenzlösung4 bewertet. Die ersten Evaluationsergebnisse zeigen, dass Entwickler von GUIDEAS profitieren können. Die Personen der Experimentalgruppe beschreiben im Vergleich zur Kontrollgruppe häufiger Kombinationen aus einzelnen Assistenzfunktionen, die der Referenzlösung entsprechen (siehe Abbildung 1). Allerdings ergibt sich auch Verbesserungsbedarf, v.a. bzgl. der Interpretierbarkeit des von GUIDEAS produzierten Assistenzvorschlages. |
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Abbildung 1
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Dauer: Jan. 2003 - Jul 2004 Kontakt: e-mail: nadgraf@web.de top |
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Diplomarbeit: "Ein experimenteller Methodenvergleich zur Erfassung der aufmerksamkeitsbindenden Elemente auf Homepages." |
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Forscher: Kain, S. Zusammenfassung: Zur Überprüfung, ob einzelne aufmerksamkeitsbindende und lenkende Elemente oder ihre Anordnungen zueinander auf einer Website wirklich die gewünschte Wirkung aufzeigen, kommt meist die Cornea Reflex Methode, eine Blickregistrierungsmethode, zum Einsatz. Die Nutzung dieser Methode beinhaltet jedoch einige Nachteile, insbesondere hohe Anschaffungskosten, Einsatzbeschränkung, für Websitestudien, im Labor und eine zeitaufwändigere Auswertung. Auf der Suche nach einer zeit- und kostengünstigeren Alternative wurde 2001 von der eResult GmbH die Site-Covering Methode entwickelt. Dabei wird eine Website in "Areas of Interest" (AOI) eingeteilt und die einzelnen Areas mit grau-transparenten Kärtchen abgedeckt. Der User muss die Kärtchen in der Reihenfolge der Betrachtung per Mausklick aufdecken, wobei immer nur eine Karte aufgehoben sein kann. Die Anzahl und die Dauer der Aufdeckungen der einzelnen Areas bieten Informationen darüber, welche Elemente aufmerksamkeitsbindend sind. Der Einsatz einer Logfile Analyse ermöglicht nun Onlineuntersuchungen und eine aufwendungsarme Auswertung. Ein Methodenvergleich der Site-Covering Methode mit der Blickregistrierung zeigte hohe Übereinstimmung bei der relativen Gesamtbetrachtungsdauer und -häufigkeit einzelner AOI zwischen den Methoden auf. Leider scheint die Site-Covering Methode nicht in der Lage, an die Daten der Blickregistrierung für die Orientierungsphase auf einer Website heranzureichen. Um die Vorteile der Site-Covering-Methode zu nutzen und möglicherweise die Nachteile zu umgehen, wurde eine weitere Alternative, die Lorem-Ipsum-Covering Methode, von Wandke (2003) entwickelt. Diese neue Methode unterscheidet sich von der Covering-Methode lediglich in der Art des Coverns. Zur Maskierung des Textinhalt wird das pseudo Latein "Lorem Ipsum" verwand und die Bilder werden einem Vergröberungsfilter unterzogen. Dem User liegt so eine codierte Website vor Augen, bei der die gestalterischen Merkmale gleich der uncodierten Website sind und lediglich die inhaltlichen Informationen fehlen. Im Rahmen der Diplomarbeit soll nun überprüft werden: 1. Ob der Einsatz der Lorem-Ipsum-Covering Methode, bei der Ermittlung aufmerksamkeitsbindener Elemente auf einer Website, Daten hervorbringt, die noch näher an die Daten der Blickregistrierung kommen, als es die Daten der Site-Covering Methode tun. 2. Ob die Covering Methoden alle Elementbetrachtungen erfassen. Dazu wird während des Einsatzes der Covering Methoden auch eine Blickbewegungsregistrierung durchgeführt. Ob sich die von den Usern empfundene Gebrauchstauglichkeit und hedonische Qualität einer Website unter den Covering Methoden von denen unter der Blickbewegungsregistrierung unterscheiden. Zum Einsatz kommt hier der AttrakDiff 2.0 (Hassenzahl, 2003). Dauer: Apr. 2004 - Okt 2004 Kontakt: e-mail: skain@gmx.de top |
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Diplomarbeit: "AttrakDiff: Empirische Validierung der Pragmatischen Qualität anhand von Verhaltensdaten und Zusammenhang von Joy of Use mit Produkt-Involvement" |
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Forscher: Loeffler,J. Zusammenfassung: 1. Theoretische Grundlagen Joy of Use und Usability "Erweitert ein interaktives Produkt ... durch neue Funktionen die Möglichkeiten des Benutzers, stellt neue Herausforderungen, stimuliert durch visuelle Gestaltung und neuartige Interaktionsformen oder kommuniziert eine gewünschte Identität besitzt es ‚hedonische' Qualität." (Hassenzahl, 2003) Das Konzept bezieht sich (auch) auf nicht aufgabenbezogene Qualitäten der Software und begründet sich in den Bedürfnisse der Nutzer nach "Stimulation" und "Identität". Stimulation Das Konzept "Stimulation" im Modell bezieht sich auf das Bedürfnis nach persönlicher Entwicklung und Stimulation, nach Verbesserung von Kenntnissen und Fertigkeiten von Nutzern interaktiver Systeme. Software unterstützt durch neuartige, interessante und anregende Funktionalitäten, Inhalte, Interaktions- und Präsentationsstile und kann so Aufmerksamkeit erhöhen, Motivationsprobleme dämpfen und das Finden neuer Problemlösungen erleichtern. Stimulation unterstützt so indirekt auch die Aufgabenerledigung. Identität Das Konzept "Identität" bezieht sich auf das Bedürfnis zu kommunizieren und das Bedürfnis nach "Ausdruck des Selbst durch Objekte": Menschen wollen von relevanten Anderen in einer spezifischen Weise wahrgenommen werden. Ein interaktives Produkt kann also dazu dienen, eine gewünschte Identität zu kommunizieren, z.B., indem es professionell oder cool wirkt. Modell (Hassenzahl)
Hassenzahl et al. konstruierten einen Fragebogen (AttrakDiff), um die hedonische als auch die pragmatische Qualität interaktiver Systeme zu messen. Die als "pragmatische Qualität" bezeichnete Qualität bezieht sich auf die Gebrauchstauglichkeit des interaktiven Systems. Menschen nutzen Produkte, "um - im weitesten Sinne - ihre Umwelt zu manipulieren" (Hassenzahl et al., 2003, S.1) Das Produkt muss eine angemessene Funktionalität bieten (Nützlichkeit) und die Bedienbarkeit dieser Funktionalität sicher stellen (Benutzbarkeit). Pragmatische Qualität zielt nach Hassenzahl auf die aufgabenbezogenen Qualitäten eines Produktes ab. Gebrauchstauglichkeit ist das "Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen" (DIN EN ISO 9241, Teil 11) Sie bezeichnet die Nutzungsqualität eines Produktes. Effektivität wird verstanden als vollständige und korrekte Erreichung der gewünschten Arbeitsergebnisse des Benutzers, Effizienz als Effektivität im Verhältnis zum Aufwand. Produkt-Involvement Mandrik zufolge wurde Involvement im Bereich der Konsumentenforschung häufig untersucht und wird relativ einhellig gesehen als "the personal relevance or importance of the issue (advertisement, product class, or decision situation) to a consumer" (p. 34). Zaichowsky (1994, p. 61) definiert Involvement als "a person's perceived relevance of the object based on inherent needs, values and interests" und konstruierte eine 10 Items umfassende Skala (Personal Involvement Inventory, PII, Kurzversion) um Produkt-Involvement zu erfassen. 2. Untersuchung & Methode Untersuchungsgegenstand ist die Website des Radiosenders radioEINS. Die Erhebung umfasst einen User-Test, in dem radioEINS-Hörer 14 Aufgaben auf den Internetseiten bearbeiten. Der Usertest findet mit n=35 statt, in einer weiteren Bedingung von n=15 wird die Methode lauten Denkens angewendet. Erhoben werden im Usertest Effektivität und Effizienz der Aufgabenbearbeitung. Anhand des AttrakDiff2 von Hassenzahl et al. werden Pragmatische und Hedonische Qualität der Website erhoben. Involvement wird erfasst anhand der Kurzversion des Personal Involvement Inventory, PII, von Zaichkowsky. Weitere Variablen: Soziodemographische Daten, Internetexpertise, Intensität des Hörens Qualitative Einschätzung der Website, Markenwahrnehmung/ Passung der Internetseite zu radioEINS. 3. Ziel der Untersuchung & Hypothesen Die Skala "Pragmatische Qualität" soll anhand von Verhaltensdaten validiert werden. Hypothese: Die Bewertung der Pragmatischen Qualität hängt mit den Verhaltensdaten der Effektivität und Effizienz positiv zusammen. Es wird ein Zusammenhang zwischen Produkt-Involvement und dem Teilkonzept "Identität" der Hedonischen Qualität angenommen. Hypothese: Die Bewertung der Qualität "Identität" der Website hängt positiv zusammen mit dem persönlichen Produkt-Involvement. 4. Ergebnisse Die Untersuchung wird noch durchgeführt, es liegen bislang keine Ergebnisse vor. Dauer: Dez 2003 - Sommer 2004 Kontakt: e-mail:loeffler@artop.de www:www.u-solutions.de top |
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Diplomarbeit: "Entwicklung einer Bewertungsmethodik für Fahrerinformationssysteme unter Berücksichtigung der Fahrerablenkung" |
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Forscher: Meinel,J. Zusammenfassung: Für einen Automobilhersteller soll ein Instrumentarium entwickelt werden, das ein einfaches und schnelles Screening der Gebrauchstauglichkeit von Fahrerinformationssystemen ermöglicht. Im Mittelpunkt steht die Überprüfung derartiger Systeme hinsichtlich der kognitiven Beanspruchung des Autofahrers bei der Doppelaufgabe "Fahren und Bedienen". Das zu entwickelnde Methodeninventar soll in allen Stufen des Entwicklungsprozesses - vom Papierprototypen bis zum Erprobungsfahrzeug - eingesetzt werden. Dauer: Dez. 2003 - Mai 2004 Kontakt: e-mail: jan.meinel@rz.hu-berlin.de top |
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Diplomarbeit: "Einfluss ästhetischer Merkmale einer Webseite auf deren Attraktivitätsbeurteilung" |
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Forscher: Samochowiec, K. Zusammenfassung: Der erste Eindruck von einer Webseite, vermittelt über rein visuell wahrgenommene Merkmale des Webdesigns, hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtbeurteilung einer Webseite durch den Benutzer. Dabei beurteilen Benutzer gleichermaßen und teilweise unabhängig voneinander die ergonomischen und hedonischen Eigenschaften einer Webseite. Vor diesem Hintergrund wächst in der Forschung zur Mensch - Computer - Interaktion (HCI) zunehmend das Interesse an der visuellen Ästhetik von Webseiten. Speziell im experimentellen Ansatz möchte man allgemeingültige Designkriterien identifizieren und ihren Einfluss auf subjektive Attraktivitätsurteile und resultierendes Verhalten ausweisen. Daran anknüpfend wurde in der vorliegenden Arbeit untersucht, ob und inwieweit die globalen Designmerkmale einer Webseite, "local density" (dt.: lokale Dichte) und "Balance", einen Einfluss auf das subjektive Attraktivitätsurteil und das Benutzerverhalten haben. Dabei bezieht sich das Merkmal "local density" (Tullis, 1983) auf das Ausmaß der freien Fläche (white bzw. blank space) zwischen den Elementen einer Webseite. Bei einer hohen Ausprägung des Merkmals liegen die Elemente lokal sehr dicht beieinander, bei einer niedrigen Ausprägung ist dieselbe Anzahl von Elementen über den ganzen Bildschirm verteilt. |
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Das Merkmal "Balance" kennzeichnet die ebenmäßige Verteilung der enthaltenen Elemente entsprechend ihres visuellen Gewichts entlang der vertikalen und horizontalen Achse (Ngo & Byrne,2001; Lauer & Pentak,2002). Das visuelle Gewicht eines Elements berechnet sich aus dessen relativer Position, Fläche, Form und Farbe. Bei niedriger Balance ist eine ebenmäßige Verteilung der Elemente nicht gegeben; so befinden sich beispielsweise in der Abbildung visuell "schwere", also z.B. dunkle Objekte gänzlich in einer Bildschirmhälfte, wobei die andere Bildschirmhälfte nur "leichte", also helle Objekte enthält. |
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Für diese Designmerkmale existieren mathematische Modelle, welche im Fall von "local density" für alphanumerische Displays untersucht worden sind, und im Fall von "Balance" für Dialogboxen. Ziel dieser Untersuchung war es, Webseiten mit den Elementen Text, Bilder, Links etc. in Ahnlehnung an diese Modelle zu gestalten und sie von Benutzern bewerten zu lassen. In dem für die Untersuchung konzipierten Material wurden jeweils vier Stufen von "local density" und "Balance" variiert und vollständig miteinander kombiniert. Die Untersuchung selbst beinhaltete zwei Blöcke mit unterschiedlichen Darbietungszeiten der Webseiten (500ms x individuell gewählte Darbietungszeit). Die abhängigen Variablen waren u.a.: subjektives Attraktivitätsurteil, Verweildauer pro Seite und Klickverhalten. 64 Versuchspersonen nahmen an der Untersuchung teil. Die Auswertungen im Rahmen der Untersuchung sind noch nicht abgeschlossen, jedoch zeigen bereits ermittelte Ergebnisse, dass Webseiten mit maximaler "Balance" oder "local density" hinsichtlich ihrer Attraktivität signifikant höher bewertet wurden als Webseiten mit minimaler "Balance" oder "local density". Zudem wurden die beiden Designmerkmale hinsichtlich des subjektiven Attraktivitätsurteils nicht unabhängig voneinander beurteilt. Dauer: Jan. 2004 - Dez 2004 Kontakt: e-mail: kasanawo@web.de top |
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Diplomarbeit: "Mentale Modelle zum Wohnzimmer der Zukunft, Ein Vergleich verschiedener User Interfaces mittels Wizard of Oz Technik" |
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Forscher: Sengpiel, M. Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wurde die Präferenz und Akzeptanz von adaptiver Vorschlagsassistenz und adaptierbarer Filterassistenz bei der Auswahl von Spielfilmen untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass in allen variierten Bedingungen von den Probanden die adaptierbare Filterassistenz bevorzugt wird. Unklar ist weiterhin, inwiefern Randbedingungen wie die Qualität und der Umfang der Filmmenge die Präferenz für eine Assistenzart beeinflussen oder ob tatsächlich in den Augen der untersuchten Personen die adaptierbare Filterassistenz starke Vorteile bietet. Um diese Schnittstellen zu vergleichen wurde die Wizard of Oz (WoZ) Technik verwendet. Charakteristisch für WoZ ist, dass der Nutzer meint, mit einer Maschine zu interagieren, während tatsächlich ein Mensch einen Teil des Antwortverhaltens simuliert, meist den sehr komplexen Teil des Verstehens und Interpretierens der Absichten des Benutzers. Von besonderem Interesse war dabei das Mentale Modell des Benutzers, seine Vorstellung von der Funktionsweise des intelligenten Hauses. Die folgende Abbildung zeigt einen Überblick der Studie. Teilnehmer: Die 126 Teilnehmer, 70 Frauen and 56 Männer waren zwischen 30 and 67 Jahre alt und erhielten 15 Euro für ihre Teilnahme. Design: Die Interaktion mit dem System wurde entlang zweier Dimensionen konzeptualisiert: Präsentation und Kontrolle. Präsentation bezieht sich auf die Art und Weise in der sich das System dem Benutzer darstellt, bzw. wie der Benutzer das System sieht. Kontrolle bezieht sich auf die Art und Weise, wie der Benutzer das System manipulieren kann. Entsprechend ergibt sich die folgende Matrix mit 6 Bedingungen, von denen 5 verglichen wurden:
Durchführung: Die Studie besteht hauptsächlich aus der Interaktion der Versuchsteilnehmer mit der Technik in einem "Wohnzimmer der Zukunft" und vor- und nachgeschalteten Fragebögen. Nach der Vorbefragung am PC wurden die Versuchspersonen in das Experimentierzimmer geführt, in welchem sie sich mit dem nachgebildeten Wohnzimmer und der darin befindlichen Technik vertraut machen konnten, bevor sie drei kurze Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad zu bearbeiten hatten. Anschließend wurden Sie zurück in den ersten Raum geführt, um den postexperimentellen Fragebogen auszufüllen und danach einer fiktiven folgenden Person im Rahmen eines Interviews, welches auf Tonband aufgezeichnet wurde, die Benutzung des Zimmers zu erklären. Dauer: Jan 2004 bis Jun 2004 Kontakt: e-mail: msengpiel@web.de www: www.sengpiel.net top |
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Diplomarbeit: "Konzeption eines Evaluationsinstrumentes für Trainerausbildungen" |
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Forscherin: Sawert, S. Zusammenfassung: Anhand der Trainer- und Beraterausbildung des "Kompetenzzentrum Mensch Gesundheit Arbeit" (komega e.V.) in Kooperation mit der Universität Potsdam werden Evaluationsinstrumente entwickelt, mit denen die Qualität von Trainerausbildungen beurteilt und verbessert werden kann und verschiedene Ausbildungskonzepte miteinander verglichen werden können. Am Anfang des Evaluationsprozesses steht ein Interview mit dem Ausbildungsleiter, in dem die Übereinstimmung der betrachteten Ausbildung mit von Experten vorgegebenen Kriterien erfasst wird. Zu Beginn der Ausbildung werden die Teilnehmer in einem Fragebogen gebeten, ihr Kompetenzniveau in vier verschiedenen ausbildungsrelevanten Bereichen einzuschätzen: Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz. Zusätzlich sollen sie das von ihnen in diesen Bereichen angestrebte Kompetenzniveau nach Abschluss der Ausbildung angeben. Die Differenz zwischen diesen Werten stellt den Weiterbildungsbedarf der Teilnehmer dar. Zum Ende der Ausbildung schätzen die Teilnehmer erneut ihr subjektives Kompetenzniveau in den vier Bereichen ein. Daraus ergibt sich der subjektive Kompetenzzuwachs der Teilnehmer. Der Vergleich zwischen dem ursprünglichen Weiterbildungsbedarf und dem subjektiven Kompetenzzuwachs der Teilnehmer gibt Aufschluss darüber, in welchen Bereichen die Wissensvermittlung durch eine Ausbildung den Erwartungen der Teilnehmer entsprach oder hinter ihnen zurück blieb. Parallel werden Experten, das heißt Trainer, die von den Teilnehmern als Vorbilder angesehen werden, in einem Interview befragt, was einen guten Trainer ausmacht, wie man diese Kompetenzen am besten erwerben kann und inwiefern das Trainingskonzept als Ausbildungsform für den Erwerb von Trainer- und Beraterkompetenz geeignet ist. Im Verlauf der Ausbildung findet zum Zweck der Qualitätssicherung eine kontinuierliche Evaluation der verschiedenen Ausbildungstrainer durch die Teilnehmer statt. Die Ergebnisse dieser Evaluation dienen einerseits als Orientierung für die Trainerauswahl andererseits als Grundlage für ein fundiertes Feedback an die Trainer und geben Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten. Im Anschluss an die Ausbildung werden die Absolventen mit Hilfe eines vergleichbaren Evaluationsinstrumentes von den Teilnehmern ihrer eigenen, selbstständig durchgeführten Trainings beurteilt. Ein Vergleich mit der Evaluation der Ausbildungstrainer gibt Aufschluss darüber, inwieweit eine solche Trainerausbildung ein Qualitätsniveau ihrer Absolventen garantiert, das mit dem von erfahrenen Trainern vergleichbar ist. Den Abschluss des Evaluationsprozesses bildet ein Interview mit dem Leiter einer Ausbildung, in dem die Evaluationsergebnisse zurückgemeldet werden und erfragt wird, welche Konsequenzen diese auf zukünftige Entscheidungen des Ausbildungsleiters haben werden. Die Untersuchung von Langzeiteffekten und ein Vergleich der betrachteten Ausbildung mit anderen Ausbildungskonzepten sind im Rahmen dieser Arbeit aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Eine Fortführung der beschriebenen Untersuchungen in Kooperation mit der Autorin ist im Rahmen eines Studienprojektes geplant. Erste Ergebnisse: Durch die betrachtete Trainerausbildung wurde in allen vier Weiterbildungsbereichen ein signifikanter Kompetenzzuwachs erreicht. Der von den Teilnehmern empfundene Kompetenzzuwachs blieb jedoch in allen Bereichen hinter dem Weiterbildungsbedarf zurück. Signifikante Unterschiede ergaben sich allerdings nur für den Bereich Fachkompetenz. Die Absolventen erhielten in der Teilnehmerevaluation signifikant bessere Bewertungen als die Ausbildungstrainer. Dabei erhielten die Absolventen höhere Werte im Faktor "Trainerpersönlichkeit" als im Faktor "Trainingsinhalt", wirkten also eher sympathisch als kompetent. Bei den erfahrenen Trainern war es umgekehrt. Da diese beiden Faktoren stark korrelieren, ist anzunehmen, dass die insgesamt bessere Bewertung der Ausbildungsabsolventen stark durch Sympathie beeinflusst wurde. Dauer: Okt 2003 - Feb 2004 Kontakt: e-mail: riad1414@compuserve.de www: http://r-kirchner.privat.t-online.de/ top |
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Diplomarbeit: "Text- und Bildeinflüsse beim Vergleich von neutralen und emotional gestalteten Webseiten" |
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Forscher: Weinrich,R. Zusammenfassung: In der Werbepsychologie gibt es viele Hinweise, wie eine Vorlage gestaltet werden muss, damit sie den Adressaten anspricht. In Bezug auf das Medium Internet existieren aber bislang keine umfassenden Untersuchungen über Kriterien des werbepsychologisch effektiven Aufbaus von Webseiten. In diesem Zusammenhang müssen nicht nur sachlich neutrale sondern auch positiv emotionale Aspekte der Informationsverarbeitung herausgearbeitet werden. Diese Arbeit gibt einen kurzen Überblick über die theoretischen Grundlagen der Entstehung und Erfassbarkeit emotionaler Vorgänge. In Fortführung von Voruntersuchungen, in denen bereits eine Übereinstimmung in der Beurteilung der von Experten erstellen neutralen und positiv emotionalen Webseitenvorlagen in Text und Bild durch Probanden gefunden wurde, sollten einzelne Materialien, die besonders gut zwischen einem neutralen und positiv emotionalen Empfinden differenzierten, dahingehend beurteilt werden, inwieweit dieses Rating-Urteil von der bildlich-textlichen Gestaltung, vom Inhalt (Autos, Immobilien und Reisen), vom Interesse und der Befindlichkeit der Versuchspersonen abhängt. Neben dem Rating-Urteil über die positiv emotionale Wirkung der Webseitenvorlagen wurden die verbalen Begründungen für die Bewertung der Probanden analysiert. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist der Versuch die Rating- Urteile der Probanden bei Variation von Bild- und Texteinflüssen mit einem psychophysiologischen Parameter, der Pupillenreaktion, zu vergleichen. Es konnte gezeigt werden, dass - unabhängig von den Themengebieten - Bildwebseiten emotionaler bewertet werden als Webseiten mit reinen Textanteilen. Die Bewertungszeit für Bildwebseiten war deutlich kürzer als für Textwebseiten. Interesse und Befindlichkeit (beurteilt an Hand der Stimmung, dem Wachheitsgrad und dem Empfinden " innerer " Ruhe) haben Einfluss auf das Rating-Urteil, besonders bei den vorgelegten Auto-Webseiten. In den verbalen Begründungen der Versuchspersonen für ihr Ratiung-Urteil spiegeln sich bei den Bildwebseiten positiv die Kategorie "Farbigkeit" und bei den Text-Webseiten negativ die Kategorie "Kompliziertheit" wider. Es fand sich bei der differenzierten Betrachtung von Te xt- und Bildseiten mit neutraler und positiv emotionaler Gestaltung kein Zusammenhang zwischen den Rating-Urteilen und der pupillometrischen Messdaten. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden vor allem dahingehend diskutiert, ob sie material- bzw. stichprobenspezifisch sind oder ob sie in Bezug auf die werbepsychologische Gestaltung von Webseiten verallgemeinert werden können. Es werden Möglichkeiten angesprochen, in welcher Richtung die Forschung auf diesem Gebiet fortgesetzt werden könnte. Dauer: März 2003 - Dez.2003 Kontakt: e-mail:ruth.weinrich@gmx.de top |
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Studienprojekt: "Ein Beitrag zum Forschungsprojekt ATEO" |
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Forscher: Feldmann,B. & Rychlewski, K. Zusammenfassung: Im Rahmen des Studienprojekts von Herrn Konrad Rychlewski werden verschiedenartige Umwelteinflüsse auf die Fahrleistung mittels der im Rahmen des ATEO-Projekts erstellten Simulation untersucht. Zentral für die Messung der Fahrleistung und damit des Schwierigkeitsgrads, der durch die Variation bestimmter Umweltbedingungen erreicht wurde, werden Fahrgeschwindigkeit und Fahrfehler sein. Als relevante Umweltbedingungen sind Straßenneigung, möglicher Seiten- und Gegenwind, verschiedene Straßenbeläge mit entsprechenden Haftungseigenschaften und möglicherweise weitere Faktoren, die einen Einfluss auf die Reaktion des Fahrzeugs auf die Steuereingriffe des Fahrzeugführers haben, vorgesehen. Frau Feldmann wird sich im Rahmen Ihres Studienprojekts mit dem Einfluss des Übersetzungsverhältnisses zwischen der Bewegung des für das Projekt konstruierten Joysticks und der Bewegung des Objekts auf dem Bildschirm beschäftigen. Zentral für die Messung der Fahrleistung und damit des Schwierigkeitsgrades soll wie beim Projekt von Herr Rychlewski der Fahrfehler sein. Die Durchführung der experimentellen Untersuchungen wird sich an die Fertigstellung der Simulation anschließen, an der Herr Rychlewski und Frau Feldmann ebenfalls beteiligt sind. Dauer: Apr 2004 - Herbst 2004 Kontakt: e-mail: Laureen2604@web.de e-mail: konrad@bioinfo.pl top |
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Studienprojekt: "Einfluss von Objektgröße und Erscheinungszeit auf Entdeckungszeit und Entdeckungsrate bei der Signaldetektion als Zweitaufgabe" |
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Forscher: Gramß, D. & Butenhof, S. Zusammenfassung: Unser Studienprojekt beschäftigt sich mit der Erforschung optimaler Untersuchungsmethoden für die Bewertung von Internetseiten unter dem Gesichtspunkt der "Emotional Usability". Im Fokus des Interesses liegt hier also die Frage, wie spätere Experimente aufgebaut sein müssen, damit man aus den Ergebnissen Rückschlüsse auf die Qualität der jeweiligen Webseiten ziehen kann. |
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Unser Experiment sah nun wie folgt aus: Wir arbeiteten mit insgesamt 60 vorher in emotional und neutral eingestuften Seiten aus drei großen Themengebieten (Autos, Immobilien und Reisen), die sich die Versuchspersonen nacheinander in einer festen Reihenfolge ansehen sollten. Danach wurden sie gebeten, Fragen zu den gesehenen Seiten zu beantworten. So war sichergestellt, dass die Seiten genau betrachtet wurden. Jedoch mussten die Teilnehmer noch eine "Zusatzaufgabe" erfüllen, die darin bestand, immer wieder erscheinende "Krümel" zu finden und anzuklicken, damit sie verschwinden
. Diese "Krümel" sind
also die oben erwähnten fremden Objekte, die immer wieder erschienen. Hier variierten wir die
Größe (klein, mittel, groß) und Aufblenddauer (5, 10 und 15s) der Objekte. Die Pausen zwischen
den Objekten sowie deren Erscheinungsorte wurden zufällig variiert. Außerdem gab es auch Seiten,
auf denen kein "Krümel" erschien. Als abhängige Variablen erfassten wir die Klickrate sowie die Klickzeit, also wie schnell der Krümel gefunden wurde. Vor der Präsentation er Webseiten wurde jedoch ein Farbtest durchgeführt, der sicherstellen
sollte, dass keine Personen mit Problemen beim Farbsehen am Experiment teilnehmen, da dies
unsere Ergebnisse beeinflussen könnte.Weiterhin erfassten wir neben den üblichen demographischen Daten die Interessen der Probanden. Dies taten wir, um zu kontrollieren, ob das Interesse für Autos, Immobilien oder Reisen, aus diesen Bereichen stammten ja die Seiten, einen Einfluss auf die Anzahl oder Geschwindigkeit der gefundenen Krümel hat. Unsere Hypothesen waren nun die Folgenden: 1. Auf emotionalen Webseiten werden weniger Krümel gefunden als auf neutralen. 2. Bei emotionalen Seiten werden die Krümel später gefunden als auf neutralen Seiten. 3. Je größer der Krümel, desto häufiger wird er entdeckt 4. Je größer der Krümel, desto schneller wird er entdeckt. 5. Mit zunehmender Erscheinungszeit steigt die Anzahl der gefundenen Krümel. Es ergaben sich bis jetzt folgende Ergebnisse: 1. Auf emotionalen Seiten werden weniger Krümel gefunden als auf neutralen (Diese Unterschiede sind signifikante aber dennoch gering). 2. Bei emotionalen Seiten werden die Krümel später gefunden als auf neutralen Seiten. 3. Die Größe des Krümels hat auf die Entdeckungsrate einen Einfluss. Jedoch unterscheiden sich nur kleine und große Krümel signifikant. 4. Bezüglich der Klickzeiten konnte festgestellt werden, dass umso schneller geklickt wurde, je größer der Krümel war. ( Hier wurden alle Mehrfachvergleiche signifikant.) 5. Auch mit ansteigender Erscheinungszeit konnte ein Anstieg der Klickrate nachgewiesen werden. Dauer: Nov 2003 - Jul 2004 Kontakt: e-mail: SusanButenhof@aol.com e-mail: DeniseGramss@aol.com top |
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Studienprojekt: "Adaptive und Adaptierbare Assistenz bei der Auswahl von Spielfilmen" |
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Forscher: Gunkel,M. & Meinel,J. Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wurde die Präferenz und Akzeptanz von adaptiver Vorschlagsassistenz und adaptierbarer Filterassistenz bei der Auswahl von Spielfilmen untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass in allen variierten Bedingungen von den Probanden die adaptierbare Filterassistenz bevorzugt wird. Unklar ist weiterhin, inwiefern Randbedingungen wie die Qualität und der Umfang der Filmmenge die Präferenz für eine Assistenzart beeinflussen oder ob tatsächlich in den Augen der untersuchten Personen die adaptierbare Filterassistenz starke Vorteile bietet. Dauer: Okt 2002 - Sept 2003 Kontakt: e-mail: mg@mariangunkel.de www: www.mariangunkel.de top |
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Studienprojekt: "Involvement bei der Betrachtung von Webseiten - Eine Untersuchung zu Aufmerksamkeitsprozessen" |
Forscher:Ganschow,E. & Graß,C. Zusammenfassung: Bei der Untersuchung zum Involvement bei der Betrachtung von Webseiten soll im Rahmen des Doppelaufgabenparadigmas herausgestellt werden, ob eine Detektionsaufgabe (Klicken auf einen Kreis, der zufällig während der Aufgabenbearbeitung erscheint) als Zweitanforderung geeignet ist, um zwischen verschiedenem emotionalen Involvement und unterschiedlicher kognitiver Beanspruchung zu unterscheiden. Dazu wurden Webseiten konstruiert, die zum einen von der Grundgestaltung emotional positiv bzw. emotional neutral wirken, zum anderen enthalten die Webseiten zwei unterschiedliche kognitiv anspruchsvolle Aufgaben, jeweils in den Variationen leicht und schwer. Als kognitiv beanspruchende Aufgaben wurden Puzzles mit neun (leicht) bzw. 16 Teilen (schwer) sowie einfache (leicht) versus zusammengesetzte (schwer) Verhältnisgleichungen gewählt (siehe Beispielseiten). Um die emotionale Induktion der Versuchsteilnehmer zu gewährleisten, wählt jeder Proband zu Beginn ein für ihn attraktives Thema aus den vier Bereichen Autos, Babys, Liebespaare oder Traumstrände. Jeder Teilnehmer bearbeitet insgesamt acht Aufgaben (within-Versuchsplan). Zur Messung der empfundenen kognitiven Beanspruchung wurde die Bedford-Skala eingesetzt, zur subjektiven Bewertung der emotionalen Involviertheit in die Webseite diente der AttrakDiff 2 Fragebogen von M. Hassenzahl. Es wurden folgende Hypothesen postuliert: 1. Wenn die Gestaltung der Aufgabenseiten positives emotionales Involvement erzeugt, ist die Detektionsgüte des Kreises geringer. 2. Eine Erhöhung der Aufgabenschwierigkeit bewirkt eine höhere mentale Belastung und führt damit zu einer geringeren Detektionsgüte. In den Logfile-Daten werden erhoben: Detektionzeit, Detektionanzahl, Detektionrate, Aufgabenlösungszeit, Anzahl der Lösungsversuche, demographische Daten. Als Detektionsgüte werden die Detektionanzahl sowie die Detektionzeit betrachtet.
Dauer: Okt 2003 - voraussichtlich Mai 2004 Kontakt: e-mail: Lisa.ganschow@gmx.de Corinna_Grass@web.de top |